{"id":1254,"date":"2015-02-02T22:01:09","date_gmt":"2015-02-02T21:01:09","guid":{"rendered":"http:\/\/horstth.de\/?p=1254"},"modified":"2016-01-22T18:20:21","modified_gmt":"2016-01-22T17:20:21","slug":"chladni-figuren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/horstth.de\/?p=1254","title":{"rendered":"Chladni-Figuren"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Chladni_Figur_Quadrat_1176_Hz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1256      alignleft\" alt=\"Chladni-Figur\" src=\"http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Chladni_Figur_Quadrat_1176_Hz-300x296.jpg\" width=\"346\" height=\"341\" srcset=\"http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Chladni_Figur_Quadrat_1176_Hz-300x296.jpg 300w, http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Chladni_Figur_Quadrat_1176_Hz-624x616.jpg 624w, http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Chladni_Figur_Quadrat_1176_Hz.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 346px) 100vw, 346px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Keine hebr\u00e4ischen Schriftzeichen und auch keine mystischen Kultsymbole, sondern Salzk\u00f6rner auf einer schwarzen Stahlplatte &#8211; das zeigt die nebenstehende Abbildung. Es handelt sich um Chladnische Klangfiguren, benannt nach ihrem Entdecker <strong>Ernst Florens Chladni<\/strong> (1756 &#8211; 1827).<\/p>\n<p>Man erzeugt diese Figuren, indem man eine\u00a0 waagerecht liegende, d\u00fcnne Metallplatte mit Sand (in unserem Fall Salz) bestreut und in Schwingungen versetzt. Das erreicht man beispielsweise, indem man die Platte von unten mit einem Lautsprecher beschallt, der einen reinen Sinuston abstrahlt. <!--more-->Die Platte vibriert nicht \u00fcberall gleich stark. Es gibt Gebiete heftiger Bewegung und andere Stellen, meist in Form leicht geschwungener Linien, an denen keine Bewegung stattfindet. Die schwingungsfreien Linien hei\u00dfen Knotenlinien. In diesen Linien sammeln sich die Salzk\u00f6rner, die in den Gebieten heftiger Vibration auf der Platte tanzen und dabei auf die Knotenlinien zu wandern. <strong>Das Muster der Knotenlinien ist die nach Chladni benannte Figur.<\/strong><\/p>\n<p>Die Schwingungen der Platte werden nur dann angeregt, wenn die Frequenz des Lautsprechertons mit einer der <strong>Resonanzfrequenzen <\/strong>der Platte \u00fcbereinstimmt. F\u00fcr eine gegebene Platte gibt es mehrere Resonanzfrequenzen. Sie h\u00e4ngen vom Material und von der Form der Platte ab. Bei jeder dieser Resonanzfrequenzen schwingt die Platte mit einem charakteristischen Muster von Knotenlinien, das hei\u00dft, mit einer charakteristischen Chladni-Figur. Jeder Chladni-Figur kann so in eindeutiger Weise eine Resonanzfrequenz zugeordnet werden. &#8211; Die Figuren, von denen hier die Rede ist, wurden von meinen Sch\u00fcler(innen) und mir im Physikunterricht beobachtet. <a href=\"http:\/\/www.theissenonline.de\/Physik\/Chladni_Figuren_2.0.pdf\">Mehr&#8230;<\/a><\/p>\n<p>Holger M\u00f6nch, einer der Sch\u00fcler, hat sie fotografiert: Fotos von Chladni-Figuren f\u00fcr eine <a href=\"http:\/\/www.theissenonline.de\/Physik\/Chladni_Fig_Quadr_Platte_Gesamt.pdf\">quadratische<\/a> und eine <a href=\"http:\/\/www.theissenonline.de\/Physik\/Chladni_Fig_Kreisf_Platte_Gesamt.pdf\">kreisf\u00f6rmige<\/a> Platte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sehr viel mehr Fotos von Chladni-Figuren (und zu deren Physik) findet man in einem Artikel von <strong>Eckehard B\u00e4rnighausen<\/strong>,\u00a0 erschienen in <strong>Praxis der Naturwissenschaften \u2013 Physik<\/strong> <b>45<\/b>, S. 10 (1996)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"excerpt\">Keine hebr\u00e4ischen Schriftzeichen und auch keine mystischen Kultsymbole, sondern Salzk\u00f6rner auf einer schwarzen Stahlplatte &#8211; das zeigt die nebenstehende Abbildung. Es handelt sich um Chladnische Klangfiguren, benannt nach ihrem Entdecker Ernst Florens Chladni (1756 &#8211; 1827). Man erzeugt diese Figuren, indem man eine\u00a0 waagerecht liegende, d\u00fcnne Metallplatte mit Sand (in unserem Fall Salz) bestreut und in Schwingungen versetzt. Das erreicht&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"btn btn-default\" href=\"http:\/\/horstth.de\/?p=1254\">Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-1254","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-physik"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/horstth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1254","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/horstth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/horstth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/horstth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/horstth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1254"}],"version-history":[{"count":35,"href":"http:\/\/horstth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1254\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1982,"href":"http:\/\/horstth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1254\/revisions\/1982"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/horstth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1254"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/horstth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1254"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/horstth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}