{"id":3692,"date":"2019-06-29T23:26:00","date_gmt":"2019-06-29T21:26:00","guid":{"rendered":"http:\/\/horstth.de\/?p=3692"},"modified":"2021-04-18T12:48:05","modified_gmt":"2021-04-18T10:48:05","slug":"fagne-de-malchamps","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/horstth.de\/?p=3692","title":{"rendered":"Fagne de Malchamps"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/horstth.de\/?attachment_id=3693\" rel=\"attachment wp-att-3693\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-3693\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/CIMG2470_MM-300x220.jpg\" alt=\"\" width=\"653\" height=\"479\" srcset=\"http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/CIMG2470_MM-300x220.jpg 300w, http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/CIMG2470_MM-768x563.jpg 768w, http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/CIMG2470_MM-1024x750.jpg 1024w, http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/CIMG2470_MM.jpg 1943w\" sizes=\"auto, (max-width: 653px) 100vw, 653px\" \/><\/a>S\u00fcdlich von Spa (Belgien) liegt das Hochmoor Fagne de Malchamps. Es ist kleiner als das Hohe Venn, aber sehenswert. Ein empfohlener Rundweg f\u00fchrt, vom Ort ausgehend, an drei Mineralwasserquellen vorbei. Sie hei\u00dfen <span style=\"color: #333333;\"><strong>Barisart, G\u00e9ronst\u00e8re und Pia<\/strong><\/span>. Das Wetter ist gut, wir entscheiden uns f\u00fcr die gro\u00dfe Variante des Wanderwegs. Startpunkt ist der Bahnhof Spa-G\u00e9ronst\u00e8re \u2013 heute Endstation einer Eisenbahnstrecke, die fr\u00fcher von Pepinster \u00fcber Spa, Francorchamps und Stavelot nach Trois-Ponts f\u00fchrte. Es geht bergauf. Am Ende des Ortes liegt die Quelle <em>Barisart<\/em>, ihr Wasser schmeckt nach Eisen. Wir steigen weiter. Der Weg, Promenade Meyerbeer genannt (der Komponist war also auch schon hier), schl\u00e4ngelt sich unter hohen Buchen an einem Bach entlang nach oben. Dort sprudelt die <em>G\u00e9ronst\u00e8re <\/em>\u2013 Geschmacksrichtung Eisen wie die <em>Barisart<\/em>. N\u00e4chste Station ist die Domaine de B\u00e9rinzenne, mit Naturkunde-Zentrum, Museum und Aussichtsturm. Hier beginnt das Moor. Vom Turm aus blickt man \u00fcber die mit Heidekraut, Gras und Birken bewachsene Hochebene. Sie wirkt etwas \u201egr\u00fcner\u201d als das Hohe Venn. In der Ferne deuten sich Siedlungen an, Spa im Tal ist nicht zu sehen. Die Landschaft macht einen naturbelassenen Eindruck, keine Windr\u00e4der soweit man blicken kann. Durchs Moor f\u00fchren nur wenige Wege, zum Teil sind es Kn\u00fcppeld\u00e4mme. Wir folgen dem Rundweg in Richtung Osten, der am Rand des Moors entlang f\u00fchrt. Nur eine einzige Wandergruppe au\u00dfer uns ist hier unterwegs. Die Sonne scheint unbarmherzig vom wolkenlosen Himmel. Kurz vor der Landstra\u00dfe biegen wir nach links ab und laufen parallel zur Stra\u00dfe in Richtung Nordwest. Der Weg f\u00fchrt jetzt durch schattigen Wald: Eichen, Kiefern und Birken. An der Einfahrt zum Flughafen (A\u00e9rodrome de Spa) machen wir wiederum einem Linksschwenk. Eine schnurgerade Schneise, die Coupe-feu du Tir, f\u00fchrt durch den Wald zur Domaine de B\u00e9rinzenne zur\u00fcck. Von dort geht es bergab, vorbei an der dritten Quelle, der P<em>ia<\/em>. Wir folgen wiederum einem Bach, dem Ruisseau du Pendu. Auf dem letzten St\u00fcck Weg beschleunigen wir unseren Schritt, um den Zug nach Aachen noch zu erreichen.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"excerpt\">&nbsp; S\u00fcdlich von Spa (Belgien) liegt das Hochmoor Fagne de Malchamps. Es ist kleiner als das Hohe Venn, aber sehenswert. Ein empfohlener Rundweg f\u00fchrt, vom Ort ausgehend, an drei Mineralwasserquellen vorbei. Sie hei\u00dfen Barisart, G\u00e9ronst\u00e8re und Pia. Das Wetter ist gut, wir entscheiden uns f\u00fcr die gro\u00dfe Variante des Wanderwegs. 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