{"id":4956,"date":"2021-05-21T10:49:45","date_gmt":"2021-05-21T08:49:45","guid":{"rendered":"http:\/\/horstth.de\/?p=4956"},"modified":"2021-06-02T10:00:39","modified_gmt":"2021-06-02T08:00:39","slug":"erste-antennen-messung-mit-dem-fa-va5","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/horstth.de\/?p=4956","title":{"rendered":"FA-VA5"},"content":{"rendered":"<p>Mit FA-VA5 ist der Antennen-Analysator gemeint, den ich vor einiger Zeit erstand. Er hat sich bei der Messung der <a href=\"http:\/\/horstth.de\/?p=4442\">G\u00fcte eines <em>RLC-<\/em>Kreises<\/a> schon bew\u00e4hrt: der mit seiner Hilfe bestimmte <em>Q-<\/em>Wert stimmte mit dem \u00fcberein, den man aus der Filterkurve des Kreises abliest. Nat\u00fcrlich sollte er, wie der Name andeutet, in erster Linie zur Messung von Antennen-Parametern dienen &#8211; zum Beispiel zur Bestimmung der Antennenimpedanz.<\/p>\n<p>Die Antennenimpedanz ist der Wechselstromwiderstand, den ein (\u00fcber ein <em>HF-<\/em>Kabel angeschlossener) Sender am Anschlusspunkt des Kabels an den Antennendraht \u00bbsieht\u00ab. Der erste Einsatz meines Ger\u00e4ts in Sachen Antennenparameter bestand darin, genau diesen Wechselstromwiderstand zu messen &#8211; und zwar im Fall eines&nbsp; (mittengespeisten) Halbwellen-Dipols. Bei Resonanz ist er rein ohmsch, hat also keine kapazitiven oder induktiven Anteile. Er liegt im Bereich zwischen 50 und 100 Ohm, je nach H\u00f6he der Antenne \u00fcber dem Erdboden. F\u00fcr eine verlustfreie Antenne ist dieser \u00bbFu\u00dfpunktwiderstand\u00ab gleich dem Strahlungswiderstand. Gemessen wurde der Fu\u00dfpunktwiderstand f\u00fcr einige H\u00f6hen unterhalb der doppelten Dipoll\u00e4nge, das hei\u00dft unterhalb der Resonanz-Wellenl\u00e4nge. Ohne auf Einzelheiten der Messung einzugehen, hier das Ergebnis. <a href=\"http:\/\/horstth.de\/?attachment_id=4957\" rel=\"attachment wp-att-4957\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4957\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fusspunktwiderstand_Dipol-1024x715.jpg\" alt=\"\" width=\"451\" height=\"315\" srcset=\"http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fusspunktwiderstand_Dipol-1024x715.jpg 1024w, http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fusspunktwiderstand_Dipol-300x209.jpg 300w, http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fusspunktwiderstand_Dipol-768x536.jpg 768w, http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fusspunktwiderstand_Dipol-1536x1072.jpg 1536w, http:\/\/horstth.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Fusspunktwiderstand_Dipol-2048x1430.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px\" \/><\/a>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<\/p>\n<p>Die Abbildung zeigt, dass die Messpunkte zwar nicht dem Verlauf, aber immerhin dem Trend der theoretischen Kurve folgen. Die theoretische Kurve (blaue Kurve in der Abbildung) zeigt den Strahlungswiderstand eines idealen Dipols als Funktion der H\u00f6he. F\u00fcr diesen sind, wie gesagt, &nbsp;Strahlungswiderstand und Fu\u00dfpunktwiderstand gleich. Die systematische Abweichung zwischen Theorie und Experiment ist vermutlich auf den nicht idealen Standort der Antenne zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen ersten Versuch, mit dem&nbsp; FA-VA5 den Fu\u00dfpunktwiderstand eines Dipols zu messen, ist das Ergebnis zufriedenstellend. Mehr zu dieser Messung <a href=\"http:\/\/theissenonline.de\/Physik\/Messung Fusspunktwiderstand Dipol.pdf\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"excerpt\">Mit FA-VA5 ist der Antennen-Analysator gemeint, den ich vor einiger Zeit erstand. 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